Die Gesellschaft für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte vergibt alle zwei Jahre einen Preis für hervorragende Dissertationen auf dem Gebiet der Sozial- und Wirtschaftsgeschichte. Der Preis ist nach dem Gründungsvorsitzenden der GSWG, Friedrich Lütge, benannt. Unter Federführung von Friedrich Lütge und unter Beteiligung von Wilhelm Abel, Hermann Kellenbenz und Herbert Hassinger wurde am 18. Februar 1961 in Frankfurt am Main die GSWG gegründet. Lütge war von 1961 bis zu seinem Tod 1968 Vorsitzender der Gesellschaft.
Über die Vergabe des Friedrich-Lütge-Preises entscheidet eine dreiköpfige Jury, bestehend aus dem Vorsitzenden, dem stellvertretenden Vorsitzenden und dem Schriftführer der GSWG. Die Arbeiten dürfen noch nicht publiziert sein und nicht mehr als 400 Druckseiten (pro Seite 3.200 Zeichen einschließlich Leerzeichen) umfassen. Der Preis ist mit 1.500 € dotiert.
Preisträger
19. März 2009 | Dr. Alexander Engel - Universität Göttingen
„Farben der Globalisierung. Die Entstehung moderner Märkte für Farbstoffe 1500–1900“
12. April 2007 | Dr. Peter Kramper - Universität Freiburg
„Neue Heimat. Unternehmenspolitik und Unternehmensentwicklung im gewerkschaftlichen Wohnungs- und Städtebau 1950–1982“
31. März 2005 | Dr. Ingo Köhler - Universität Göttingen
„Die ‚Arisierung‘ der Privatbanken im Dritten Reich. Verdrängung, Ausschaltung und die Frage der Wiedergutmachung“




